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Vereinsregisterauszug zum Stichtag 26.06
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ZVR-Zahl. 367077246

Vereinsstatuten

§ 1 Name und Sitz des Vereins


Der Verein führt mit den Namen „VSD-Austria Vereinigung für Sicherheit im Handel“ (Kurzbezeichnung: „VSD-Austria“).

Der Verein hat seinen Sitz in Wien, Österreich. Der Verein entfaltet seine Tätigkeit in Österreich und Europa. 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Wir sind eine national bedeutende Vereinigung und ein kompetenter Ansprechpartner für Sicherheitsfragen und Prävention im Handel und verstehen uns als Informationsplattform gegenüber unseren Mitgliedern, anderen Verbänden, Behörden und der breiten Öffentlichkeit.

 

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht stets die Sicherheit der Kunden und

Mitarbeiter des Handels.

 

Innerhalb der Vereinigung

 

  • Umsetzung gemeinsamer Projekte für eine umfassende Prävention- und Sicherheit im Handel

  • Förderung der Zusammenarbeit

  • Pflegen von Erfahrungsaustausch und Netzwerk zwischen den Mitgliedern

  • Außerhalb der Vereinigung:

  • Expertentätigkeit im Sicherheitsbereich

  • Wahrnehmung von Referententätigkeiten bei Weiterbildungskursen, Veranstaltungen usw., unabhängig der Branchen

  • Gezielte Mitarbeit bei andern Organisationen im Namen des VSD Austria

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeiten und Aktivitäten mit Behörden und Institutionen.

 

 § 3 Eintritt der Mitglieder

 

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Person werden, natürliche Personen, soweit sie das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben.

(2) Die Mitgliedschaft entsteht durch den Eintritt in den Verein.

(3) Der Beitritt ist schriftlich zu erklären.

(4) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit einer schriftlichen Annahmeerklärung wirksam.

(5) Behördenmitglieder, es können Personen aus öffentlichen Ämtern / Interessensvertretungen als Behördenmitglied beitreten.

Sie bezahlen keinen Jahresbeitrag, haben jedoch auch kein Stimmrecht in der Vollversammlung.

Diese Mitgliedschaft dient vor allem dem Erfahrungsaustausch.

Die Teilnahme an den Versammlungen ist wünschenswert.

 

§ 4 Austritt der Mitglieder

 

(1) Mitglieder sind zum jederzeitigen Austritt aus dem Verein berechtigt.

(2) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Die Mitgliedschaft endet auch durch Tod des Mitglieds oder Auflösung der juristischen Person..

 

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

 

(1) Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.

(2) Der Ausschluss aus dem Verein ist aus wichtigem Grund zulässig, insbesondere, wenn das Mitglied ein Verhalten setzt, das geeignet ist, das Ansehen vom Verein zu schädigen. Ein Ausschlussgrund liegt auch dann vor, wenn das Mitglied die Grundwerte des Vereins gemäß § 2 der Statuten verletzt oder andere Pflichten der Mitgliedschaft nicht erfüllt. Sollte das ausgeschlossene Mitglied ein Mandat in einem allgemeinen Vertretungskörper bekleiden, erwartet der Verein die unverzügliche Zurücklegung des Mandates.

(3) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

 

§ 6 Mitgliedsbeitrag / Spenden

 

(1) Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

(2) Seine Höhe bestimmt der Vorstand.

(3) Der Beitrag wird jährlich im Voraus entrichtet

(4) Der Verein finanziert sich auch durch Spenden. Die Spenden sind transparent offenzulegen.

 

§ 7 Organe des Vereins


Organe des Vereins sind

a) der Obmann und sein Stellvertreter
b) der Vorstand
c) die Mitgliederversammlung
d) die Rechnungsprüfer
e) das Schiedsgericht


§ 8 Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus dem Obmann, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Finanzreferenten.

(2) Der Verein wird nach außen vom Obmann alleine vertreten. Im Fall einer Verhinderung des Obmannes wird der Verein von seinem Stellvertreter vertreten. Im Fall der Verhinderung des Obmannes und seines Vertreters wird der Verein vom Finanzreferenten vertreten, ansonsten vom ältesten Mitglied. Der Finanzreferent wird vom Obmann auf die Dauer von 4 Jahren bestellt und abberufen. Seine Aufgabe liegt in der Führung der Finanzgebarung des Vereins. Der Obmann kann dem Finanzreferenten alleinige oder gemeinsame Geschäftsführungsbefugnis und / oder Bankvollmacht erteilen.

(3) Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt, es sei denn, er tritt vorzeitig zurück. Dem Vorstand obliegen die Leitung des Vereins, die Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung und die Aufsicht über die gesamte Vereinstätigkeit. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Organ zugewiesen sind. Der Vorstand ist auch berechtigt, Beiräte im Sinn von § 17 der Satzung einzusetzen. Der Obmann kann zu seiner Unterstützung einen Vereinsgeschäftsführer bestellen, aber auch jederzeit abberufen.

(4) Der jeweilige Obmann ist berechtigt, für den Fall seines Ausscheidens aus dem Verein aus welchem Grund auch immer, zu Lebzeiten eine Person aus dem Kreis der Gründungsmitglieder zu bestimmen, die bis zur Wahl eines neuen Obmannes mit allen Rechten und Pflichten, die mit der Funktion des Obmannes verbunden sind, an die Stelle des ausscheidenden Obmannes tritt.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen worden und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Über die Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes ist vom Schriftführern ein Protokoll anzufertigen.

§ 9 Einberufung und Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

(1)Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens einmal jährlich. 

(2)Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten: Entgegennahme der Tätigkeitsberichte der sonstigen Vereinsorgane; Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes (mit Ausnahme des Finanzreferenten) und der Rechnungsprüfer nach Ablauf der jeweiligen Periode; Entlastung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer; Verleihung und Aberkennung allfälliger Ehrenmitgliedschaften; Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins; Beratung und Beschlussfassung über sonstige vom Vorstand auf die Tagesordnung gesetzte Angelegenheiten; Beschlussfassung über die Vereinsstatuten, Genehmigung des Rechnungsabschlusses.

§ 10 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt und verpflichtet, an den Veranstaltungen des Vereins persönlich oder via Telefonkonferenz teilzunehmen, das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung auszuüben, über die Vereinsaktivitäten informiert zu werden und an der Willensbildung und Tätigkeit des Vereins mitzuwirken.

Die Mitglieder haben den vom Vorstand festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Satzung zu verlangen.

(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.

(4) Die Mitglieder sind in jeder ordentlichen Mitgliederversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und die finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.

(5) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinssatzung und die Beschlüsse der Organe zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 11 Form der Einberufung

(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen, bei Gefahr in Verzug binnen drei Tagen, einzuberufen.

(2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung und die Tagesordnung bezeichnen.

(3) Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift. Die Einladung kann auch per Email erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt, anstelle von individuellen Einladungen an die Mitglieder, die Einladung auch über das Internetportal des Vereins auszusprechen.

§ 12 Beschlussfähigkeit

(1) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

(2) Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von zwei Drittel der Vereinsmitglieder erforderlich. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der gültig abgegebenen Stimmen.

(3) Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Versammlung nach Absatz 2 nicht beschlussfähig, so ist nach Ablauf von zwei Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen.

(4) Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfassung (Absatz 5) zu enthalten.

(5) Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

§ 13 Beschlussfassung

(1) Es wird offen abgestimmt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt über Antrag von zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Abstimmung.

(2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Eine Stimmenthaltung gilt als ungültig abgegebene Stimme. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

(2) Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.

(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 14 Beurkundung und Versammlungsbeschlüsse

(1) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

(2) Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.

(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 15 Die Rechnungsprüfer

Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Gebarungskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

§ 16 Das Schiedsgericht

Zur Schlichtung aller vereinsinternen Streitigkeiten ist das Schiedsgericht berufen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied des Schiedsgerichts als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Die beiden Schiedsrichter wählen ein drittes, nicht an der Sache beteiligtes Vereinsmitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Sollte über die Person des/der Vorsitzenden keine Einigung erzielt werden, so entscheidet das Los. Das Schiedsgericht entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen mit Stimmenmehrheit. Über die Verhandlung ist ein Protokoll zu führen, das von allen Mitgliedern des Schiedsgerichts zu unterfertigen ist. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

§ 17 Beiräte

(1) Der Vorstand des Vereins ist berechtigt, für bestimmte Fachbereiche Beiräte einzusetzen. Jeder Beirat besteht aus einem Beiratsvorsitzenden und allfälligen weiteren Beiratsmitgliedern.

(2) Die Beiräte beraten und unterstützen den Vorstand in seiner gesamten Tätigkeit. Der Beiratsvorsitzenden muss, die Mitglieder der Beiräte müssen nicht zwingend Vereinsmitglieder sein.

§ 18 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann durch den Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

(2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

(3) Das Vereinsvermögen wird nach Vereinsauflösung vom Vorstand verwaltet. Spenden werden, sofern sie im Vermögen des Vereins Deckung finden, an den jeweiligen Spender zurückgeführt. Das dann verbleibende Vereinsvermögen wird gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

§ 19 Geschlechtsneutrale Bezeichnung

Sämtliche in dieser Satzung verwendete Bezeichnungen natürlicher Personen sind geschlechtsneutral zu verstehen.


§ 20 Datenschutz

 

Alle Mitglieder sind verpflichtet, sämtliche erhaltenen Daten vertraulich und gemäß den Vorschriften des Datenschutzgesetzes (DSG) zu behandeln.

Ist ein Mitglied, insbesondere Behördenmitglied, aufgrund seiner Stellung verpflichtet, auch innerhalb des VSD Austria gewisse Datenschutzbestimmungen einzuhalten, so ist diesem Rechnung zu tragen.

 

 

Wien, am 27. Jänner 2015