Forum VSD-Austria mit Sicherheit im Handel

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Kommentare: 6
  • #1

    VSD-Austria (Sonntag, 14 Februar 2010 17:03)

    Schönen guten Abend,

    ich würde meinen, dass die "allgemeine" Schwundbekämpfung Kraft genug kostet. In diesem "Package" befindet sich ja der Lauf- und Stammkunde, Lieferant und Mitarbeiter.
    Die Bekämpfung von Bandenkriminalität liegt wohl aus meiner Sicht in einem anderen Zuständigkeitsbereich. Hier muss durch die Exekutive agiert und unterstützt werden.

    Schaffen wir jedoch im Handel die unter dem ersten Absatz erwähnten "Probleme" zu beseitigen, würde dies eine deutliche Verbesserung der Schwundsituation bedeuten.

    Unsere Hausaufgaben sind im Bereich "Tagesgeschäft" abzuarbeiten. Hier kann auch ein positiver finanzieller Vorteil für unsere Unternehmen erzielt werden.

    Was meinen Sie?

  • #2

    B. Ruppert (Sonntag, 14 Februar 2010 17:09)

    Hallo in die Runde,

    ich habe den Verlauf Verfolg. Der Bereich der Baumarktsicherung ist ein sehr schwieriges Thema.
    Quellensicherung ist bereits bei den Herstellern wie Bosch angekommen, aber leider gibt kein einheitliches System in Europa.

    Am Markt gibt es 2 relevante Sicherungsverfahren wie z.B. RF und AM.
    Doch kann man in Unternehmen nicht beide Systeme einsetzten! Nicht nur dass, auch kann man nicht alle Warengruppen sicher wie einen Schraubendreher.

    Es sollte ein europaweites Branchensystem auf die Beine gestellt werden was die Quellensicherung angeht. Wir die Firma ivionic haben als Errichter mit diesem Problem immer wieder zu kämpfen.

    Ein anderes Problem sind Mitarbeiter die sich leider nicht gezwungen fühlen Waren richtig oder erst gar nicht zu sichern.
    In Baumärkten ist die Möglichkeit aktive Sicherungen wie Spider-Sicherungen zu entfernen sehr gut gegeben.

    Eine kontinuierliche Schulung und anhalten der Mitarbeiter ist sehr wichtig da dort viele Fehler gemacht werden.

    Dabei versuchen auch wir als Errichter neue Produkte wie Viktor und Schulungen zu entwickeln um Märkten mehr Möglichkeiten zu bieten.

    Ich würde gerne Ihre Meinung zu dem Thema wissen.

    Mit freundlichen Grüßen

    B. Ruppert

  • #3

    Enfried Müller (Sonntag, 14 Februar 2010 17:11)

    Videoüberwachung ja oder nein?
    Ist die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen bereits am Eingang der Räumlichkeiten durch ein gut sichtbares Schild (Piktogramm einer Videoüberwachungsanlage) kenntlich zu machen?
    Muss kenntlich gemacht werden, wer die Videoüberwachung durchführt (Betriebsinhaber)?
    Ist damit die Pflicht dem (potenziellen) Kunden vor Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten die Entscheidung darüber einzuräumen, ob er sich mit der Videoüberwachung in den Räumlichkeiten einverstanden erklären möchte oder nicht erfüllt?

    Würde mich über Kenntnisse A, D, CH freuen.

  • #4

    Evgeni Antonyuk (Sonntag, 21 Februar 2010 10:58)

    Zeit der Vergeudung von Geld ist schon lange vorbei. Heute hat jener Erfolg, der seine Ressourcen rational und wirtschaftlich verbraucht. System „Die Welt des erfolgreichen Business Promdex“ hilft Ihnen, eigenes Geschäft zu optimieren, nichtbetriebliche Kosten zu reduzieren und wertvolle Zeit zu sparen! Wenn Sie Beförderungsservices brauchen oder solche Dienste selber leisten, dann ist das internationale System Promdex gerade was gewünscht!
    - In System Promdex kann man sich die besten Auftragnehmer finden.
    Zollagenten, Lagerhausbetreiber und Transportunternehmen aus GUS Staaten (Russland, Kasachstan, Weißrussland u.a.), China, Brasilien und Europa stehen Ihnen zur Verfügung. Wenn Sie einen Beförderungsservice brauchen, dann hilft Ihnen "Die Welt des erfolgreichen Business Promdex", einen zuverlässigen, würdigen und bewahrten Partner zu finden.Wenn Zusammenarbeit mit einer Firma aus bestimmten Region für Sie eine der Prioritäten ist, benutzen Sie Funktion „Geofilter“ in Ressort „Logistikcenter“ und wählen Sie die Region der Suche; Sie erhalten dann ein langes Verzeichnis der Unternehmen, die mit ihren Beförderungsdiensten im Gebiet tätig sind.
    - Kosten vorausberechnen und Route festlegen
    Unser System berechnet automatisch die günstigste Zustellungsweise und den Beförderungsweg, sowie durchschnittliche Zustellungskosten. Dafür geben Sie die Stadt der Abfahrt und Zulieferung, Verkehrsträger und auch Frachtgewicht an und Sie werden dann Beförderungsroute, genaue Fahrstrecke und Verzeichnis der Firmen sehen können, die Beförderungsdienste auf diesen Richtungen leisten. Bei der Suche nach einem entsprechenden Dienstanbieter können Sie sich auch Nebenleistungen bestellen, z.B. Dienstleistungen eines Zollagenten oder Lagerhausbetreibers oder einfach eine Vorberatung in Anspruch nehmen.
    - Wir laden Logistikunternehmen ein, sich in Handelssystem Promdex registrieren zu lassen.
    In der "Welt des erfolgreichen Business Promdex" residieren nur zuverlässige Transportunternehmen! In dieser Hinsicht, wenn Sie internationale Beförderungsdienste leisten oder Sie nur binnen eigenes Landes transportieren, wenn Sie nach Entwicklung eigenes Geschäfts streben, für guten Ruf Ihres Unternehmens sorgen und neue Kunden finden wollen, registrieren Sie sich bei Promdex.com, geben Sie Informationen über Ihre Firma und ihre Leistungen auf und Ihr Business wird noch erfolgreicher!

  • #5

    Reinhard Archam (Sonntag, 21 Februar 2010 11:00)

    Das Thema Quellensicherung wird bereits seit nun nahezu Jahrzehnten diskutiert. Meist wird darüber gesprochen, dass es nicht möglich sei. Oft wird es jedoch bereits voll gelebt und durchgeführt.

    Worum geht es bei der Quellensicherung?
    Waren werden im Einzelhandel attraktiv präsentiert, um den Absatz dieser zu fördern. Oft werden diese Artikel dann auch ohne Bezahlung aus dem Geschäftslokal gebracht. Dies soll eine elektronische Warensicherung verhindern. Die Artikel werden mit Sicherungsetiketten versehen, welche beim Ausgang oder nach der Kassa Alarm auslösen, wenn die Ware nicht bezahlt worden ist.
    Das Anbringen dieser Sicherungsetiketten erfolgt meist im Geschäft selbst. Dies kostet Zeit und Geld. Besser ist es, wenn diese Sicherungen bereits bei der Herstellung oder Verpackung der Waren integriert werden. Dies hat den Vorteil, dass die Anbringung des Sicherungsetiketts erstens schneller und billiger erfolgt und zweitens genau an der richtige Stelle.
    Dieser Vorgang erfolgt heute bereits sehr oft.
    Um dies in die Tat umzusetzen, ist die Zusammenarbeit von drei Beteiligten aufgerufen:
    1., der Einzelhandel
    2., der Lieferant der Ware
    3., der Lieferant der Warensicherung

    Im Supermarkt- und SB-Bereich kann man auf die elektronische Warensicherung heute schon lange nicht mehr verzichten. Die Verlockung und die Möglichkeiten zum Ladendiebstahl sind ganz einfach zu groß. Und würde man bestimmte Waren nur mehr hinter versperrten Schränken und Vitrinen anbieten, geht der Absatz zurück. Dies ist weder im Sinne des Einzelhändlers, noch des Lieferanten.

    Insbesondere im SB-Handel wird schon seit vielen Jahren Quellensicherung durchgeführt. Waren werden im Inneren des Artikels selbst, außen drauf, in der Verpackung oder auf der Verpackung bereits vor der Auslieferung mit einem Sicherungsetikett versehen. Die Waren kommen somit bereits fertig gesichert in den Verkauf. Hier muss gewährleistet sein, dass die Deaktivierung der Alarmauslösefunktion beim Kassieren automatisch und ohne zusätzliche Tätigkeit des Kassierpersonals funktioniert. Damit ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet, der heute tausende von Male stündlich in unseren Geschäften abläuft.

    Zusammenfassend:
    Die Hersteller der Warensicherungssysteme liefern
    - Systeme, mit de- und reaktivierbaren Sicherungsetiketten,
    - Warensicherungsantennen die Durchgangsbreiten von mind. 2 m ermöglichen
    - vollautomatische Deaktivatoren für Kassatische zum sicheren Deaktivieren der Alarmauslösefunktion der Sicherungsetiketten auf Distanz

    Der Einzelhandel stattet die Filialen mit diesen Anlagen aus und startet die Initiative, dass

    die Lieferanten die Artikel mit den Sicherungsetiketten ausstatten und die Filialen mit bereits gesicherten Waren beliefert werden.

    Diese Zusammenarbeit läuft bereits seit vielen Jahren vielerorts reibungslos. Schuhe, Bohrmaschinen, Spirituosen, Zahnbürsten, Batterien, CD’s und DVD’s, Parfüms, Hemden und Blusen, Rasierklingen, Speicherkarten, u.v.a.m. werden auf diesen Weg kostengünstig gesichert und bringen den damit gewünschten Absatz und Deckungsbeitrag.

    Sicherlich ist für diese Art der Sicherung ein einheitlicher Standard von Vorteil. Dieser ist aber noch in weiter Ferne. In der Zeit, wo auf diesen Standard gewartet wird, werden täglich Inventurdifferenzen eingespart, wo die Quellensicherung bereits umgesetzt ist.


    Für nähere Informationen zum Thema Quellensicherung stehe ich natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Reinhard Archam
    WG-SensorSense GmbH

  • #6

    ThorstenAch (Donnerstag, 25 Februar 2010 09:16)

    Ladendiebstahl in Deutschland
    22. Februar 2010 - 16:01 – ThorstenAch


    Milliardenschaden aufgrund von Diebstahl


    3,9 Milliarden Euro Schaden durch Ladendiebstähle in Deutschland. Statistisch gesehen wird jeder 200. Einkaufswagen ohne zu bezahlen aus dem Geschäft geschoben. Oder jeder deutsche Haushalt stielt im Jahr 50 Euro an Waren im Einzelhandel. Aber nicht nur die Kunden selbst sind die Bösewichte. Mitarbeiter und Lieferanten sind auch am Schwund schuld. Auch organisatorische Fehler führen zu dem Milliardenschaden. Durch die Wirtschaftskrise geht man von einem weiterem Anstieg der Inventurdifferenzen von sechs Prozent aus.

    Nicht nur die Wirtschaft ist von diesem Schaden betroffen, auch der deutsche Staat verliert Geld. 400 Millionen Euro gingen in Form von Mehrwertsteuer durch die Lappen.

    Dieser Steuerverlust sowie der wirtschaftliche Schaden trifft letztentlich wieder die einzelnen Bürger in Form von Mehrabgaben. Die Unternehmen wälzen ihre Differenzen sowie ihre Ausgaben zur Ladensicherung auf die Produktpreise ab.



    Neue Technologien sollen Ladenklau eindämmen


    Der Handel ist verständlicherweise bemüht gegen den Schwund vorzugehen und gibt inzwischen mehr als 1 Milliarde Euro für Sicherungsmaßnahmen aus. Die RFID-Funketiketten sind zwar effektiv, aber in niedrigen Auflagen einfach zu teuer.

    Im Bereich der Ladenüberwachung hat die Videoüberwachungstechnik erstaunliche Fortschritte gemacht. Dank neuer Softwaretechnik werden Bilder von Überwachungskameras analysiert und im Bedarfsfall kann sofort Alarm ausgelöst werden. Die Software spielt hierbei natürlich die wichtigste Rolle. Sie muss genügend Analysefunktionen besitzen um sinnvoll eingesetzt werden zu können. Dutzende Sicherheitskameras alleine bringen heutzutage nicht mehr genügend Erfolg ein, vor allem da oftmals niemand mehr hinter den Überwachungsmonitoren sitzt. Mithilfe von Sensorenfeldern wird die Verweildauer vor Regalen gemessen, Laufwege von Kunden visualisiert oder die Nutzung von Regalflächen analysiert. Der Wareneingang und -ausgang kann ebenfalls kontrolliert werden. Dies bringt neben dem erhöhten Schutz vor Ladendiebstahl auch nützliche Informationen über das Kundenverhalten. Diese Erkenntnisse können, wenn sie gut eingesetzt werden, auch zu einer Umsatzsteigerung führen.

    und wie sieht es da in Östererich aus?