Diebstahlprävention

 

Gut verpackt

 

Das Szenario ist schwer zu glauben, gehört in Baumärkten aber leider zur Realität.

In aller Seelenruhe entfernt ein Mann die großflächige Beschriftung eines Koffers, in dem ein Elektrowerkzeug zum Kauf angeboten wird, und klebt diese auf einen zweiten Koffer, der von ihm zuvor ebenfalls präpariert wurde.

 

Manipulationen an Verkaufsverpackungen gehen Kunden-diebstählen häufig voraus:

Artikel werden aus den Verpackungen entfernt, weitere Artikel hinzugefügt oder Verpackungen ausgetauscht, um Ware zu einem günstigeren Preis zu erhalten.

 

Trotz hoher Investitionen beispielsweise in elektronische Sicherungsanlagen verursachen unehrliche Kunden im Einzelhandel jährlich Kosten von schätzungsweise knapp zwei Milliarden Euro.

 

Der Bedeutung der Produktverpackung als Sicherung gegen Ladendiebstahl wurde in der Vergangenheit ganz offensichtlich zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei lassen sich nach unserer Auffassung mit wenigen Anpassungen an den Verpackungen sehr gute Erfolge erzielen.

 

Mit den Anforderungen und Wünschen an eine manipulationssichere Verkaufsverpackung im Gepäck setzen sich bauMax, BHB und Fachvertreter aus den Mitgliedsunternehmen sowie wichtige Lieferanten der Branche gemeinsam an einen runden Tisch, um über Möglichkeiten einer nachhaltigen Verbesserung von Verpackungen unter dem Gesichtspunkt der Diebstahlprävention zu beraten.

 

In einem ersten Workshop Ende Mai 2007 stand die Warengruppe Elektrowerkzeuge im Mittelpunkt.

 

„Oft sind es die kleinen Dinge, die den größten Effekt erzielen“, berichtet BHB Geschäftsführer über seine Erkenntnisse, die er in Vorbereitung auf den Workshop in zahlreichen Marktanalysen und Diskussionen gewonnen hat.

„Ein großer Karton mit Tragegriffen lässt sich sicherlich leichter transportieren als ohne diese Aussparungen im Karton.

 

Doch die Tragegriffe verführen leider auch dazu, kleine Dinge unbemerkt hinzuzupacken, als unbezahlten Extrabonus. Da kommt recht schnell ein Wert zusammen, der richtig weh tut. Über diese Dinge müssen wir in den Workshops sprechen und Alternativen finden, die beides gewährleisten, Tragekomfort und Manipulationssicherheit.“

 

Bei der bauMax AG wird seit dem Jahr 2008 an einer konzerneinheitlichen, sowie abteilungs-übergreifenden Lösung gearbeitet. 

 

Interesse an einer Zusammenarbeit?

 

Auf Anfrage erhalten Sie detaillierte Informationen und Leitfäden über die Abteilung Konzernrevision, Herrn Spevak