"Wir verstehen uns als eine nationale bedeutende Vereinigung und ein kompetenter Ansprechpartner für Sicherheitsfragen und Prävention im Handel und als Informationsplattform gegenüber unseren Teilnehmern, Händlern, Lieferanten, anderen Verbänden, Behörden und der Öffentlichkeit"
- Erarbeiten und diskutieren von Ansätzen zur Reduzierung bzw. Minimierung von Schwund im Handel
- Austausch von Erkenntnissen und Abstimmung von Optimierungspotentialen
- zeitnahe Reaktion auf Ereignisse im Handel und Umfeld
- Schutz von Einrichtungen unserer Unternehmen
- Weiterentwicklung und Verstärkung einer unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in diesen Themen
Österreich als neuer Partner?
Erster VSD-Workshop in Salzburg
Ladendiebstähle, Raubüberfälle, Einbrüche, Bedrohungen von Mitarbeitern - die Sicherheit im Handel und mit ihr die Bekämpfung von Inventurverlusten rückt vermehrt in den Fokus von Detailhändlern, um die unter einem permanenten Druck stehenden Gewinne zu verbessern.
Dies ist insbesondere auf die zunehmende Kriminalität zurück zu führen. Von dieser Problematik sind neben der Schweiz noch einige Länder in Europa betroffen. Unter dem Motto „über die Landesgrenzen hinaus“ ein VSD-Netzwerk aufzubauen fand am 19. und 20. November 2008 ein erster Workshop für eine mögliche VSD Österreich statt.
Die dahinter stehende Idee entstand ein Jahr zuvor im Juni 2007 auf Sicherheitsmanagement-Tagung des EHI Retail Institut e.V. in Köln.
Damals stellte Heinz Schibli die Vereinigung Sicherheitsdienste Detailhandel (VSD), deren Intention und Zukunftsstrategien vor. In dem Umfeld wurden wertvolle Kontakte geknüpft und länderübergreifende Vorgangsweisen entwickelt: So mit der ASPIAG (Austria Spar International AG) und konkret dort mit Peter Feuerstein von der ASPIAG International.
Erster Workshop in Salzburg
Innerhalb eines Jahres wurden die Voraussetzungen geschaffen, um einen ersten Workshop in Salzburg mit Vertretern folgender Unternehmen durchführen zu können:
• SPAR Austria
• HERVIS Austria
• bauMax
• Charles Vögele, International
• Shell Austria/Schweiz
• ASPIAG International
• GS1 Austria GmbH
• SPAR Handels AG, Schweiz
• Migros Aare, Schweiz
Schon während des Treffens zeigte sich rasch, dass eine Vereinigung wie die VSD auch in Österreich wünschenswert sei. Man kann innerhalb des Landes durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte ein verstärktes Netzwerk schaffen.
Parallel wurde die Wichtigkeit der Kooperation mit den Kollegen aus der Schweiz unterstrichen.
Darüber hinaus machte Heinz Schibli deutlich, dass die VSD Suisse als eine Art „Milizorganisation“ funktioniert - die meisten Arbeiten sind während der Freizeit oder in Randstunden zu erledigen und damit für den jeweiligen Verantwortlichen mit einem Mehr an Arbeit verbunden.
Dadurch muss der Erfolg in einer längeren Zeitspanne erarbeitet und gefestigt werden. Dies wurde in einer VSD-Zeitachse 2001 – 2008 aufgezeigt. Trotz dieser „Arbeitsprognose“ entschieden alle Teilnehmer die Realisation einer möglichen VSD weiter zu verfolgen. Damit geeignete Personen und Unternehmen gefunden werden können, haben die Teilnehmer gezielt Aufträge bekommen.
Bis zum nächsten Workshop am 19. und 20. Februar 2009 wurden alle wichtigen und großen Unternehmungen für eine mögliche Mitgliedschaft angefragt.
Dann folgte die Festlegung der Ergebnisse und weiterer Vorgehensweisen.
Sollten sich Firmen gefunden haben, wird am 26. und 27. März die Gründung der VSD Austria in Salzburg stattfinden.
Es bleibt spannend!
Quelle: Zeitschrift Sicherheitshalber
VSD-Austria Vereinigung für Sicherheit im Handel
